„Nein” ist das kürzeste vollständige Sätzchen der deutschen Sprache — und für viele Menschen im Non-Profit-Bereich das schwerste. Wer aus Überzeugung arbeitet, sagt zu. Zu einem weiteren Projekt, einem weiteren Gremium, einer weiteren Bitte, die man ja irgendwie noch unterbringen kann.
In dieser Live-Session mit dem Haus des Stiftens geht es genau darum: Wie sagst du ab, ohne die Beziehung zu beschädigen — und ohne dich hinterher schlecht zu fühlen?
Warum Nein-Sagen eine Führungsaufgabe ist
Jedes Ja ist eine Entscheidung über deine Zeit. Wer nicht ablehnt, entscheidet trotzdem — nur eben zugunsten dessen, wer am lautesten fragt. Strategisches Absagen ist deshalb keine Unhöflichkeit, sondern der Punkt, an dem Selbstführung konkret wird.
Was wir in den 90 Minuten machen
- Sortieren, was weg kann: Energieräuber, fremde Prioritäten und Dinge, die ohnehin außerhalb deines Einflusses liegen — drei Kategorien, drei unterschiedliche Antworten.
- Formulieren üben: In Kleingruppen entwickelst du deine eigenen Absage-Sätze und bekommst direktes Feedback. Freundlich im Ton, klar in der Sache.
- Deine erste Not-To-Do-Liste: Am Ende der Session hast du sie schriftlich — und weißt, wo du sie sichtbar hinhängst.
- Dranbleiben: Wie aus einer einmaligen Absage eine Gewohnheit wird, die auch in vier Wochen noch hält.
Für wen die Session gedacht ist
Für Menschen in Stiftungen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen, die mehr wollen als einen weiteren Zeitmanagement-Tipp. Vorkenntnisse brauchst du keine. Bring ein konkretes Beispiel mit: eine Anfrage, die du eigentlich ablehnen wolltest — und trotzdem angenommen hast.