Podcast · Folge 10 · 16.09.2025 · 18 Min.

Susanne Eckel über Selbstreflexion, Coaching und Handy-aus-Spaziergang

Zu Gast: Susanne Eckel — Verantwortlich für Personal- und Organisationsentwicklung, mit Fokus auf Führungskräfte- und Persönlichkeitsentwicklung

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Worum es geht

Die Folge in Kürze

In dieser Episode diskutieren Thorsten und Susanne Eckel die Konzepte der Selbstführung und Selbstorganisation. Sie beleuchten die Herausforderungen, die mit der Selbstorganisation verbunden sind, und betonen die Bedeutung von Selbstreflexion, Coaching und einem unterstützenden Netzwerk. Susanne teilt ihre persönlichen Mechanismen zur Selbstführung, einschließlich der Notwendigkeit, Ablenkungen zu minimieren und Rituale zu etablieren, um die eigene Klarheit und Achtsamkeit zu fördern. Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass Lernen durch Interaktion und Reflexion entscheidend für die persönliche und berufliche Entwicklung ist.

Aus dem Gespräch

Was Susanne sagt

„Für mich Selbstführung ist die Mastery davon, selber agieren statt reagieren zu können. ich habe immer das Bild davon, dass man tausendmal am Tag an einer Kreuzung ankommt und nicht es automatisch passieren zu lassen, dass man links oder rechts rumgeht, sondern kurz im Moment inne zu halten und wirklich selber zu entscheiden.“

— Susanne Eckel

„Ich muss aber auch wissen, wie funktioniere ich, was ist mir wichtig, was sind meine Trigger-Punkte, die andere bewusst oder unbewusst drücken, damit sie eben nicht gedrückt werden, sondern ich immer noch Herr oder Herrin über mich selber bin.“

— Susanne Eckel

„In der Selbstorganisation nach meiner Erfahrung braucht es einen viel höheren Grad an Selbstführung von jedem Einzelnen. … braucht es ja trotzdem noch Führung und das geht nicht verloren, sonst wäre es ein chaotisches System.“

— Susanne Eckel

„Ja, also unverzichtbar für mich tatsächlich regelmäßiges Coaching. Der Blick von außen, die Perspektive von außen, Fragen, Spiegel ist für mich wahnsinnig wichtig und hat mir in der Vergangenheit sehr geholfen, mich selbst zu reflektieren.“

— Susanne Eckel

„Und schreiben tatsächlich, weil selbst schreiben hilft langsam zu denken. … Wenn ich einfach nur denke, dann galoppiert das Gehirn irgendwo hin und nächster Gedanke ist da und so.“

— Susanne Eckel

„Es gibt 10.000 Unternehmen und in jedem Unternehmen gibt es ja Menschen mit einer ähnlichen Rolle, die das Gefühl haben, in meinem Unternehmen bin ich der Einzige … uns auszutauschen, zu teilen, was für Herausforderungen wir gerade haben, welche Dinge funktionieren, welche Dinge funktionieren auch nicht“

— Susanne Eckel

„Ich merke bei mir, wenn ich es in der Tasche habe, dann nehme ich es auch. … Wenn ich es zu Hause lasse, dann habe ich die Ablenkung nicht. … Und dann habe ich ja nichts anderes unterwegs als wirklich die Wahrnehmung von der Natur oder meine eigenen Gedanken“

— Susanne Eckel

Auszüge aus dem Transkript der Aufnahme, gekürzt.

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