Podcast · Folge 8 · 02.09.2025 · 19 Min.

Caroline Porwoll über Strategie vs. Alltagswahnsinn und Nachsicht mit sich selbst

Zu Gast: Caroline Porwoll — Organisationsberaterin aus dem Großkonzern, heute Geschäftsführerin im Familienunternehmen für medizinische Zweitmeinungen

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Worum es geht

Die Folge in Kürze

In diesem Gespräch geht es um die Herausforderungen der Selbstorganisation und Priorisierung im Alltag einer Unternehmerin. Caroline Porwoll teilt ihre Erfahrungen und Strategien, um trotz Stress und unvorhergesehener Ereignisse konzentriert zu bleiben. Sie spricht über die Bedeutung von Mut, Anpassungsfähigkeit und Nachsicht mit sich selbst, während sie den Spagat zwischen strategischem Denken und operativen Aufgaben meistert.

Aus dem Gespräch

Was Caroline sagt

„Es ist häufig so, dass die operativen Dinge natürlich alles andere überlagern. Es müssen Kunden bedient werden. Wir müssen mit Ärzten kommunizieren. Wir müssen mit Krankenversicherungen kommunizieren.“

— Caroline Porwoll

„Ich brauche einen guten Plan und ich brauche die Flexibilität, das ist wieder Stichwort Anpassungsfähigkeit. Ich brauche die Flexibilität, radikal von dem Plan abzuweichen.“

— Caroline Porwoll

„Was darf runterfallen? Was kann ich, wenn es runterfällt, vielleicht morgen wieder aufheben? Und was fällt runter und es verrottet sofort und dann ist alles zu spät und ich muss jetzt aktiv werden?“

— Caroline Porwoll

„Du hast 1., 2., 3. Das muss abgearbeitet werden. Und dann Scheuklappen auf, durch, egal was passiert. … Ich verbiete es mir, die Uhr zu gucken.“

— Caroline Porwoll

„Andere nennen das Fake it till you make it. … Ich nenne das Scaling unter Unsicherheit.“

— Caroline Porwoll

„Ich frage mich eigentlich jeden Tag, was von dem, was ich tue, schafft einen wirklichen Wert für das Unternehmen … Und was ist pure Zeitverschwendung?“

— Caroline Porwoll

„Ob ich das als private Zeit oder geschäftliche Zeit betrachte, das hinterfrage ich gar nicht. Sondern es ist einfach nur Batterie aufladen.“

— Caroline Porwoll

„Wirklich fünf gerade sein lassen, einmal die eigene Achse drehen, weitermachen. Es bringt nichts, sich an so was aufzuhängen.“

— Caroline Porwoll

Auszüge aus dem Transkript der Aufnahme, gekürzt.

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